Auftakt mit Rundem Tisch im Furtwanger StattMuseum ein voller Erfolg
Ein Wanderausflug zur Linachtalsperre, eine Citroën-2CV-Ente, ein Treppenhaus – auf den ersten Blick haben diese Fotomotive wenig gemeinsam. Und doch sind sie Teil der aktuellen Fotoausstellung zum Forschungsprojekt KImAge im StattMuseum Furtwangen. Die Bilder zeigen unterschiedliche Blickwinkel und Begegnungen davon, wo Teilnehmenden der Studie das Älterwerden und Altsein im Alltag begegnet.
Das Forschungsteam der Hochschule Furtwangen möchte gezielt in der „eigenen“ Region, der eigenen Stadt genauer hinschauen und Perspektiven der Bevölkerung sammeln. Gemeinsam mit ihrem Projektteam lud Prof. Dr. Verena Klusmann-Weißkopf zu einem Runden Tisch ins StattMuseum ein. Der Einladung folgten Interessierte aus der Furtwanger Bevölkerung, Vertretende der Stadt sowie Ehrenamtliche aus der Region. Nach einer kurzen Projektvorstellung berichteten viele Gäste von ihren eigenen Erfahrungen mit dem Älterwerden – etwa davon, wie stark das eigene Altersgefühl von der Umgebung und dem Vergleich mit anderen abhängt.
„Der Abend hat erneut gezeigt, wie wichtig der persönliche Austausch ist – damit Dinge ausgesprochen werden, die sonst nur gedacht werden“, resümiert Professorin Klusmann-Weißkopf. „Vor allem hilft er, die unterschiedlichen Blickwinkel von Jung und Alt besser zu verstehen. Dafür ist eine breite Beteiligung entscheidend.“
Das Forschungsteam geht mit einem positiven Gefühl aus der Veranstaltung und freut sich über das rege Interesse, viele Ideen der Akteur/innen und ist gespannt, wie die Furtwanger Bevölkerung im weiteren Verlauf auf das Thema reagiert und sich beteiligt.





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