Interview in DER SPIEGEL über Studie der Yale University
Studie zeigt Chancen des Älterwerdens
Wie lässt sich der Blick auf das Älter werden erweitern? Mit dieser Frage beschäftigt sich Frau Prof. Dr. Verena Klusmann-Weißkopf gemeinsam mit ihrem Forschungsteam im Projekt KImAge. In einem aktuellen Interview erklärt Prof. Dr. Verena Klusmann-Weißkopf, dass unser Blick auf das Alter häufig zu einseitig ist: Wie durch einen „eingerosteten Scheinwerfer“ geraten vor allem Krankheit und Einschränkungen in den Fokus, während viele positive Aspekte des Älterwerdens oft übersehen werden.
Im Gespräch wird betont, dass viele verbreitete Vorstellungen über das Alter nicht der Realität entsprechen. Ein Großteil der Menschen lebt bis ins hohe Alter ohne starke Einschränkungen, dennoch prägen negative Stereotype häufig den gesellschaftlichen Blick. Diese können sich sogar selbst verstärken, etwa wenn älteren Menschen weniger zugetraut wird oder gesundheitliche Beschwerden vorschnell als „normal im Alter“ abgetan werden.
Forschende der Yale University konnten nachweisen, dass sich viele Menschen ab 50+ in ihrer geistigen und/oder körperlichen Leistungsfähigkeit verbesserten. Ein entscheidender Faktor dabei: die eigene Einstellung zum Älterwerden. Wer positiver auf das Alter blickt, hat bessere Chancen auf ein gesundes und aktives Leben.
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